
Corporate Design ist meistens ein schönes Pitch-Deck mit Logo, Farbpalette und drei Mood-Bildern — und dann eine zwölf Monate dauernde Phase, in der Mitarbeiter Templates selbst basteln, Logos falsch verwenden und das Designsystem im Alltag auseinanderfällt. Der Plan war gut, die Umsetzung im Tagesgeschäft fehlt.
Ich baue Corporate-Design-Systeme, die mit dem Tagesgeschäft mitlaufen — Geschäftsausstattung (Visitenkarte, Briefpapier, Stempel), Office-Templates (PowerPoint, Word, Mail-Signaturen), Social-Templates pro Kanal, Standards für Inhalte (Quote-Cards, Statistiken, Stellenanzeigen). Alles in einem Designsystem mit klaren Regeln und vor allem mit fertigen Vorlagen, die dein Team einsetzen kann ohne jedes Mal nachzufragen.
Deine Marke wirkt konsistent über alle Berührungspunkte — vom LinkedIn-Profilbild über die Visitenkarte bis zur PowerPoint im Vertriebsgespräch. Mitarbeiter brauchen für einen neuen Touchpoint keine 30 Minuten Klärung mit Marketing, sondern ein Template, das funktioniert. Und du sparst die Kosten externer Re-Designs alle paar Wochen.
01 — Bestandsaufnahme. Welche Materialien werden im Alltag tatsächlich gebraucht, was wird heute handgestrickt, wo entstehen Reibungspunkte. Geschäftsausstattung und Tools getrennt aufnehmen.
02 — System. Designsystem aus Markenstrategie ableiten — Logo-Anwendungen, Farb-Codes, Typo-Regeln. Pro Touchpoint konkrete Beispiele und Templates definieren.
03 — Produktion. Vorlagen produzieren: PowerPoint mit Master-Slides, Word-Briefkopf, Mail-Signatur als HTML, Social-Templates als Figma- oder Canva-Bibliothek. Alles bedienbar ohne Design-Background.
04 — Übergabe. Einweisung mit dem Team: wo welche Vorlage liegt, wie sie genutzt wird, was geht und was nicht. Dann lebt das System — nicht im Manual, sondern im Outlook und auf dem Schreibtisch.
Referenz
FAQ
Branding ist die Position und die visuelle Sprache der Marke. Corporate Design ist die Anwendung dieser Sprache im Alltag — Visitenkarten, Briefpapier, PowerPoint-Templates, Mail-Signaturen, Social-Templates. Ohne Corporate Design ist Branding eine Idee. Mit Corporate Design wird die Idee zum täglichen Werkzeug, das das Team selbst bedient.
Wenn Mitarbeiter mit PowerPoint und Word arbeiten — ja. Sonst basteln sie sich Vorlagen selbst, und die Marke fällt im Vertriebsgespräch oder im Bewerbungsprozess auseinander. Templates sind kein Luxus, sondern der Unterschied zwischen Marken-Konsistenz und „die hatten doch mal ein anderes Logo, oder?“. Aufwand einmal, Wirkung über Jahre.
Das ist meistens nicht das Problem der Mitarbeiter, sondern der Templates. Gut gemachte Vorlagen sind so aufgebaut, dass die richtige Anwendung der Default-Weg ist — Master-Slides in PowerPoint, Style-Sheets in Word, klare Slots im Mail-Header. Wenn jemand etwas falsch macht, fehlt entweder eine Vorlage oder ein klarer Hinweis. Beides lässt sich beheben.
Corporate Design lebt vom konsequenten Einsatz. Sinnvoll ist ein klar benannter Verantwortlicher im Marketing (oder bei kleineren Teams: die Geschäftsführung), der neue Templates abnimmt und das Style-Guide aktuell hält. Bei größeren Eingriffen kann ich begleiten — bei kleineren Updates reicht dein Team selbst. Wichtig ist nicht die Frequenz, sondern dass es jemanden gibt, der zuständig ist.
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