
Schlechte Produktfotos sind teurer als gute. Sie sehen aus wie Stock — flaches Licht, generischer Hintergrund, keine Markenanmutung — und der Kunde scrollt weiter. Im E-Commerce entscheiden Produktfotos in den ersten zwei Sekunden, ob das Produkt überhaupt angeklickt wird. Im B2B entscheiden sie, ob ein Sales-Deck Substanz signalisiert oder Vorlagen-Charakter.
Ich produziere Produktfotografie als Marken-Asset, nicht als Pflicht-Erledigung. Studio-Setup auf das Produkt abgestimmt (Material, Glanz, Material-Tiefe), Lighting-Konzept, das Produkteigenschaften herausarbeitet (Reflexion auf Lack, Transparenz bei Glas, Textur bei Stoff), Inszenierung passend zur Marke. Inklusive Freistellung, Retusche und Anpassung an die unterschiedlichen Anwendungs-Formate (Shop, Print, Social, Sales-Deck).
Deine Produktfotos verkaufen ohne Erklärung. Sie funktionieren über Plattformen hinweg (E-Commerce-Listing, Print-Katalog, Pressetext, Social-Post) ohne dass jedes Mal nachretouchiert werden muss. Und sie zeigen das Produkt im Markenkontext — nicht als anonymes Objekt vor weißem Hintergrund.
01 — Briefing. Welche Anwendungen werden gebraucht, welche Produkteigenschaften müssen sichtbar werden, welche Marken-Anmutung soll mitschwingen. Vor dem Studio-Tag, nicht währenddessen.
02 — Setup. Studio- oder Location-Setup, Lichtdesign auf Materialeigenschaften abgestimmt. Test-Shots, Korrektur, Freigabe für die Hauptaufnahmen.
03 — Shooting. Hauptmotive, Detail-Shots, Lifestyle-Cuts wenn relevant. Bewusst variieren — Hintergründe, Winkel, Inszenierungen — sodass aus einem Shooting mehrere Anwendungs-Sets entstehen.
04 — Postproduktion. Freistellung, Farbkorrektur, Retusche, Format-Versionen (Square für Shop, 4:5 für Social, 16:9 für Hero, Druckdaten für Print). Liefer-Set ist die Bandbreite — nicht „ein Foto pro Produkt".
Referenz
FAQ
Für kleine Indie-Shops manchmal — wenn das Licht stimmt und der Stil zur Marke passt. Für ernsthafte E-Commerce-Conversion meistens nicht. Schlechte Produktfotos sind teurer als gute: niedrigere Click-Through-Rate, höhere Bounce-Rate, geringere Conversion. Studio-Setup mit dem richtigen Lighting macht oft den Unterschied zwischen „seriös“ und „selbstgemacht“.
Beides möglich. Im Studio habe ich kontrolliertes Lighting für kleinere bis mittelgroße Produkte. Bei euch vor Ort sinnvoll bei großen oder ortsfesten Objekten (Maschinen, Möbel, Fahrzeuge) oder wenn der Markenkontext am Ort entstehen soll (Werkstatt, Showroom, Produktion). Wir entscheiden nach Briefing — Setup-Aufwand ist unterschiedlich.
Je nach Anwendung. E-Commerce-Listing: Hauptbild plus 4-6 Detail-Shots aus verschiedenen Winkeln. Print-Katalog: ein Hero, mehrere Lifestyle-Cuts, Detail-Tafeln. Social/Web: variierte Komposition für unterschiedliche Plattformen. Im Briefing klären wir, welche Anwendungen bedient werden — das bestimmt Aufnahmenzahl und Variationen.
Standard bei mir. Klippfreistellung für E-Commerce-Use, Farbkorrektur an Markenstandard, Detail-Retusche wo nötig (Staubpartikel, Fingerabdrücke, kleine Material-Imperfektionen). Format-Set kommt in den Anwendungs-Größen (Square für Shop, 4:5 für Social, 16:9 für Hero, Druckdaten für Print). Das ist Teil der Lieferung, kein Add-On.
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