KI im Marketing: Selbst machen oder eine Agentur beauftragen?

So entscheiden Sie zwischen interner Umsetzung, externer Unterstützung und einem KI-Setup für Ihr Team.

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Gemeinsame Auswahl und kreative Entscheidungen.

Welche Unterstützung braucht Ihr Marketing?

Ihr Unternehmen möchte regelmäßig Inhalte veröffentlichen. Ein KI-Werkzeug ist vorhanden, erste Texte und Bilder sind entstanden. Jetzt steht eine praktische Entscheidung an: Soll Ihr Team die Arbeit selbst übernehmen, brauchen Sie einen externen Partner oder zunächst ein passendes Setup?

Entscheidend ist, welche Aufgaben Sie intern zuverlässig erledigen und prüfen können. Dieser Beitrag hilft Ihnen, Verantwortlichkeiten, Ergebnisqualität und Kosten zu vergleichen, bevor Sie eine Zusammenarbeit beauftragen.

Welche Arbeit soll überhaupt erledigt werden?

Zerlegen Sie die Aufgabe. „Marketing mit KI“ kann Themenplanung, Recherche, Textentwürfe, Bildideen, Formatvarianten oder einen wiederkehrenden Produktionsablauf meinen. Für die Entscheidung ist wichtig, wo die konkrete Lücke liegt.

Wenn Angebote und Zielgruppen noch unklar sind, braucht es zunächst inhaltliche Entscheidungen. Wenn die Richtung steht, aber Materialien fehlen, geht es um Produktion. Wenn Ihr Team brauchbare Inhalte erstellt, jedoch wiederholt an denselben Übergaben scheitert, kann ein geordneter Workflow der passende Ansatz sein.

Ein reales Beispiel für die Arbeitsteilung liefern die Marketing-AI-Richtlinien der Harvard Business School: Dort werden unter anderem Textentwürfe, Transkripte und Creative Briefs als Einsatzfelder beschrieben, verbunden mit menschlicher Qualitätskontrolle. Das sind die eigenen Richtlinien dieser Institution, keine allgemeine rechtliche Vorgabe für Ihr Unternehmen.

Wann kann Ihr Team KI-Marketing selbst übernehmen?

Die interne Umsetzung ist eine Option, wenn eine verantwortliche Person Zielgruppe und Angebot kennt, freigegebene Informationen vorliegen und die Ergebnisse fachlich sowie gestalterisch beurteilt werden können. Auch für Korrekturen und Veröffentlichung muss eine Zuständigkeit bestehen.

Ein möglicher Testfall ist die Aufbereitung eines freigegebenen Fachtextes für einen Newsletter. Ihr Team gibt Zielgruppe und gewünschte Aussage vor, prüft den Entwurf und entscheidet über die Verwendung. Prüfen Sie im Versuch, ob der gesamte Ablauf einschließlich Nacharbeit zu Ihren Anforderungen passt.

Wann ist ein externer Partner sinnvoll?

Prüfen Sie externe Unterstützung, wenn im Team bestimmte Kompetenzen oder Kapazitäten fehlen: beispielsweise für Positionierung, Bildsprache, eine zusammenhängende Kampagne oder die Einrichtung wiederkehrender Abläufe. Beschreiben Sie die fehlende Leistung möglichst konkret.

Auch mit einem Partner bleiben Aufgaben im Unternehmen. Produktinformationen, fachliche Prüfung und Freigaben brauchen Ansprechpartner. Halten Sie fest, wer welche Entscheidung treffen darf und welches Material rechtzeitig bereitgestellt werden muss.

Wann passt ein gemeinsamer Aufbau?

Eine weitere Möglichkeit ist, die Grundlagen extern entwickeln zu lassen und anschließend intern weiterzuarbeiten. Dazu können Themenstruktur, Vorlagen, Markenvorgaben und ein geprüfter Ablauf mit Einweisung gehören.

Starks.Design bietet dafür KI-Workflows mit Diagnose, Setup, Umsetzung und Onboarding an. Wenn zuerst Themen, Formate und Ziele geklärt werden müssen, ist die Content-Strategie der passende Gesprächseinstieg. Welche Leistung gebraucht wird, ergibt sich aus Ihrem aktuellen Arbeitsablauf.

Nahaufnahme einer Hand, die mit einer transparenten Lupe Details eines gedruckten Kampagnenmotivs prüft
KI-generiertes Konzeptbild · Starks.Design

So vergleichen Sie Qualität, Aufwand und Zusammenarbeit

Ein Vergleich sollte berücksichtigen, was am Ende verwendbar ist. Die Zahl erzeugter Entwürfe sagt für sich genommen wenig über deren Nutzen für Ihre Kundenkommunikation aus.

Vergleichen Sie den gesamten Aufwand

  • Interne Umsetzung: Werkzeuge, Vorbereitung, Recherche, Produktion, Prüfung und Nacharbeit.
  • Externe Umsetzung: vereinbarte Leistungen, interne Briefings, Abstimmungen, Freigaben und mögliche Zusatzleistungen.
  • Gemeinsamer Aufbau: Einrichtung und Einweisung sowie anschließende interne Nutzung und gegebenenfalls Betreuung.

Für einen fairen Vergleich sollten Ziel, Format und Qualitätsanforderungen gleich sein. Ein ungeprüfter Textentwurf und ein fachlich abgestimmter, gestalteter Beitrag sind unterschiedliche Ergebnisse. Lassen Sie Angebote deshalb beschreiben, was geliefert wird, welche Mitwirkung nötig ist und wann ein Ergebnis als abgenommen gilt.

Qualität bleibt eine eigene Aufgabe

Die Forschung gibt einen guten Grund für diese Prüfung: Ein Experiment mit Unternehmensberatern zeigte, dass KI bei manchen Aufgaben unterstützte und bei einer anderen Aufgabe die Ergebnisse verschlechterte. Getestet wurde GPT-4 im Jahr 2023; die Ergebnisse sind kein aktueller Modellvergleich. Quelle: Dell’Acqua und Kollegen, Navigating the Jagged Technological Frontier.

Für Ihre Zusammenarbeit empfehle ich deshalb eine konkrete Freigabeliste: Stimmen Fakten und Quellen? Entspricht der Inhalt dem tatsächlichen Angebot? Passen Tonalität und Gestaltung? Sind Bildmaterial und Aussagen für den vorgesehenen Einsatz freigegeben? Funktioniert der nächste Schritt für Interessenten?

Was sollte ein gutes Briefing enthalten?

  • Das konkrete Angebot und die Zielgruppe.
  • Die Frage oder Entscheidung, bei der der Inhalt helfen soll.
  • Freigegebene Fachinformationen, Beispiele und vorhandene Materialien.
  • Gewünschtes Format, Kanal und nächste Handlung.
  • Verantwortliche für fachliche Prüfung und Veröffentlichung.
  • Kriterien, anhand derer das Ergebnis beurteilt wird.

Geben Sie auch an, welche Daten und Systeme verwendet werden dürfen. Klären Sie Zugriffe und Freigaben vor dem Start. Ein Textentwurf und eine Anwendung, die eigenständig veröffentlicht, sind unterschiedliche Aufträge.

Wie werden daraus passende Anfragen?

Ordnen Sie jedem Inhalt ein konkretes Kundenanliegen zu. Ein Beitrag zum Angebotsvergleich kann beispielsweise erklären, welche Leistung zu welcher Ausgangslage passt, eine passende Arbeit zeigen und zur Projektanfrage führen. Ob dieser Weg funktioniert, wird anschließend gemessen.

Eine Person gestaltet am großen Arbeitstisch eine Kampagne; Bildauswahl, Farbproben und Tablet liegen griffbereit
KI-generiertes Konzeptbild · Starks.Design

Google empfiehlt in seinen Hinweisen zu hilfreichen Inhalten, Beiträge für eine tatsächliche Zielgruppe zu erstellen und einen eigenen Nutzen über die Zusammenfassung anderer Quellen hinaus zu bieten. Daraus folgt keine Zusage für ein Ranking. Für Ihre Planung ist es ein brauchbarer Prüfpunkt: Hilft dieser Inhalt einem möglichen Kunden bei einer konkreten Entscheidung?

Legen Sie vorab fest, was als passende Anfrage zählt. Betrachten Sie neben Reichweite auch Kontaktaufnahmen, deren Bezug zu Ihren Leistungen und daraus entstandene Aufträge. Eine automatische Steigerung durch KI oder durch eine bestimmte Veröffentlichungsmenge lässt sich daraus nicht versprechen.

Der nächste Schritt für Ihr Unternehmen

Bringen Sie zum ersten Gespräch ein konkretes Beispiel mit: einen vorhandenen Beitrag, eine wiederkehrende Aufgabe oder einen Ablauf, der bisher nicht zufriedenstellend funktioniert. Ergänzen Sie Zielgruppe, verfügbares Material und interne Zuständigkeiten.

Sie möchten klären, welche Unterstützung Ihr Marketing braucht? Fragen Sie bei Starks.Design eine Zusammenarbeit an. Wir klären, ob Content-Strategie, kreative Umsetzung oder ein KI-Workflow mit Einweisung zu Ihrem Bedarf passt.

Quellenstand: September 2026. Die Entscheidungshilfen sind redaktionelle Empfehlungen; die genannten Quellen begründen keine garantierte Kosten-, Ranking- oder Buchungsverbesserung.

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