Sechs Monate KI bei Starks.Design: Apps, Websites und Workflows

Mein persönlicher Rückblick auf GPT, Claude, zwei Apps, meinen Shop und die Automatisierung meiner Content-Arbeit.

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Fotografische Nahaufnahme zweier Hände, die durchsichtige Karten mit abstrakten Website-, Audio- und Videostrukturen zu einem zusammenhängenden Ablauf ordnen

Was ich mit KI-Unterstützung aufgebaut habe

Seit rund sechs Monaten hat KI bei Starks.Design einen festen Platz in meiner Arbeit. In dieser Zeit sind mit ihrer Unterstützung Apps, Websites und zusammenhängende Abläufe entstanden. Für mich ist das eine spürbare Veränderung: Ich kann heute mehr von meinen Ideen tatsächlich umsetzen.

Dieser Rückblick beschreibt meine persönliche Erfahrung als Inhaber von Starks.Design. Er ist keine Produktivitätsstudie und kein Versprechen, dass jedes Unternehmen dieselben Ergebnisse erzielt. Ich möchte zeigen, was konkret entstanden ist und wo meine Entscheidungen weiterhin gefragt sind.

GPT und Claude gehören zu meinem Arbeitsalltag

Ich nutze GPT sowie Claude von Anthropic, darunter Opus und inzwischen auch Fable 5.1. Zur zeitlichen Einordnung: Anthropic führt Fable 5.1 seit dem 1. September 2026. Dieses Modell ist also ein aktueller Teil meiner Werkzeugauswahl, nicht die Grundlage des gesamten Halbjahres.

Die Unterstützung reicht bei mir von Recherche und der Vorbereitung von Entscheidungen bis zur Arbeit an Code und Inhalten. Der entscheidende Punkt ist für mich, dass daraus verwendbare Ergebnisse entstehen. Ein Vorschlag im Chat ist erst ein Anfang; ich muss beurteilen, ob er zur Aufgabe passt und umgesetzt werden kann.

Zwei Apps: NoicePatch und GreenCam

Zu den konkreten Ergebnissen gehören zwei Apps, die ich mit KI-Unterstützung entwickelt habe: NoicePatch und GreenCam. NoicePatch ist mein Audio-Routing-Werkzeug für macOS. Die Produktseite zeigt die Verbindung von Apps, Mikrofonen und Ausgängen sowie die zugehörige Audiobearbeitung.

GreenCam befindet sich noch in der Entwicklung, ist aber bereits funktionsfähig. Damit steht das Projekt für mich an einem anderen Punkt als ein fertiges, veröffentlichtes Angebot. Ich möchte diese Unterscheidung bewusst sichtbar halten: Etwas zum Laufen zu bringen und es als Produkt bereitzustellen sind unterschiedliche Schritte.

Dass ich an diesen Anwendungen arbeite, ist für mich ein besonders greifbares Beispiel dafür, was sich verändert hat. Ideen bleiben nicht bei einer Beschreibung stehen. Ich kann gemeinsam mit KI an einer konkreten Umsetzung arbeiten und diese weiterentwickeln.

Websites, Booking Picker und mein Shop

Auch beim Bau von Websites habe ich KI eingesetzt, darunter bei meinen eigenen Auftritten. Ein weiteres Beispiel ist der Booking Picker: ein konkreter Baustein für die Kontakt- und Terminbuchung. Solche Funktionen verbinden Gestaltung mit dem, was Besucher auf einer Website tatsächlich erledigen möchten.

Meinen Shop habe ich ebenfalls mit KI zusammen aufgebaut. Für mich gehören die Produktdarstellung und die dahinterliegenden Abläufe zusammen. Die Arbeit endet nicht bei einer ansprechenden Oberfläche; der Weg zum Produkt und die vorgesehenen Funktionen müssen zusammenpassen.

Das verändert auch meinen Blick auf Designprojekte. Ich kann Gestaltung und technische Umsetzung enger miteinander bearbeiten. Ob eine Lösung verständlich ist und zum Angebot passt, bleibt dabei eine Entscheidung, die ich selbst treffen muss.

Konzeptionelles fotografisches Stillleben eines kreativen Arbeitstags: Audio-Controller, Smartphone, Website-Ausdruck und Video-Storyboard auf dunklem Holz
KI-generiertes Konzeptbild · Starks.Design

Wie sich mein Arbeitsalltag verändert hat

Eine weitere Veränderung betrifft meine laufende Content-Arbeit. Ich poste inzwischen automatisiert Fotos und Videos auf Instagram, TikTok und YouTube, einschließlich YouTube Shorts. Dazu kommt die Aufbereitung längerer Videos zu kurzen Ausschnitten.

Aus Longform wird Content für kurze Formate

Ein längeres Video und ein kurzer Social Clip haben unterschiedliche Aufgaben. Ein Ausschnitt muss auch außerhalb des ursprünglichen Zusammenhangs verständlich sein. Für mich gehört deshalb zur Wiederverwendung mehr als das technische Kürzen einer Datei: Es geht um die Auswahl einer Aussage und ihre passende Aufbereitung.

Die Verknüpfung von Produktion und Veröffentlichung nimmt mir viel wiederkehrende Arbeit ab. Ich muss nicht jeden einzelnen Übergang immer wieder von Hand bearbeiten. Welche Inhalte ich verwenden möchte und wofür sie stehen sollen, bestimme weiterhin ich.

Recherche wird zu einer konkreten Arbeitshilfe

Auch bei der Recherche hilft mir KI inzwischen stark. Sie unterstützt mich dabei, Informationen aufzubereiten und Entscheidungen vorzubereiten. Gerade wenn mehrere Themen zusammenkommen, ist diese Unterstützung für mich wertvoll.

Eine überzeugend formulierte Antwort genügt mir dabei nicht als Entscheidungsgrundlage. Für meine Arbeit ist entscheidend, ob die Informationen zur konkreten Frage passen und sich überprüfen lassen. Recherche soll mir helfen, eine bessere Grundlage zu schaffen; die Entscheidung selbst bleibt bei mir.

Rechtstexte vorbereiten, den Anwalt einbeziehen

Ich nutze KI auch als Hilfe bei der Vorbereitung von Rechtstexten und entsprechenden Fragen. Am Ende ziehe ich weiterhin einen Anwalt zu Rate. So kann ich mein Anliegen vorbereiten und offene Punkte strukturieren, bevor ich sie fachlich besprechen lasse.

Das beschreibt meine persönliche Arbeitsweise. Eine rechtliche Prüfung eines konkreten Textes ergibt sich daraus nicht. Gerade hier möchte ich klar zwischen Unterstützung bei der Vorbereitung und der abschließenden fachlichen Beurteilung unterscheiden.

Mehr mögliche Umsetzung – ohne erfundene Kennzahl

Mein persönliches Fazit nach diesen sechs Monaten: Die Menge an Arbeit, die ich angehen und umsetzen kann, ist deutlich gewachsen. Apps, Websites, Shop und verbundene Content-Abläufe machen diese Veränderung für mich greifbar.

Eine belastbare Prozentzahl kann ich daraus nicht ableiten. Dafür müsste ich vergleichbare Aufgaben, Arbeitsaufwand, Nacharbeit und fertige Ergebnisse über einen definierten Zeitraum erfassen. Meine Erfahrung ist trotzdem klar: KI nimmt mir Arbeit ab und erweitert meine Möglichkeiten.

Konzeptionelles Stillleben mit abstrahiertem Audio-Routing auf einem Bildschirm und separaten App-Skizzen auf Papier
KI-generiertes Konzeptbild · Starks.Design

Was davon auf Ihr Unternehmen übertragbar sein könnte

Aus meinem Rückblick würde ich keine pauschale Empfehlung ableiten, möglichst viele Werkzeuge einzuführen. Ich würde mit einer konkreten wiederkehrenden Aufgabe beginnen: Was liegt bereits vor, welches Ergebnis wird gebraucht und wer beurteilt es?

Ein möglicher Einstieg ist die Aufbereitung vorhandener Inhalte für weitere Formate. Ein anderer ist ein abgegrenzter Ablauf, bei dem regelmäßig dieselben Informationen übertragen werden. Ob KI dabei sinnvoll hilft, sollte an einem verwendbaren Ergebnis einschließlich Prüfung und Nacharbeit beurteilt werden.

Bei Starks.Design bringe ich diese eigene Erfahrung in KI-Workflows für Unternehmen ein. Die passenden Schritte ergeben sich aus Ihrer Arbeit und den Menschen, die das Ergebnis nutzen sollen.

Sie möchten einen konkreten Ablauf in Ihrem Unternehmen mit KI unterstützen? Bringen Sie Ihr Beispiel in ein Gespräch mit Starks.Design mit. Wir schauen gemeinsam auf die Aufgabe, das gewünschte Ergebnis und die notwendigen Freigaben. Die Entscheidung darüber, was in Ihrem Unternehmen eingesetzt wird, bleibt bei Ihnen.

Persönlicher Erfahrungsbericht von Viktor Stark, September 2026. Projektstand von GreenCam und Angaben zur eigenen Nutzung beruhen auf meinem aktuellen Arbeitsstand.

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